Blühwiesen

Blühwiesen

Farbenprächtige Ansaaten mit verschiedenen Wildblumen und Kräutern, die im norddeutschen Tiefland heimisch sind, bilden eine Alternative zu den Staudenpflanzungen.

Die bunte, vielfältige Wildkräutervegetation bietet Lebensraum für zahlreiche Insekten und Kleintierarten.

Vor der Ansaat wird der Boden ausgetauscht bzw. stark mit Sand abgemagert, damit sich die empfindlichen Blütenpflanzen gegenüber Gräsern und stickstoffliebenden Unkräutern durchsetzen können.

Im Unterschied zum gewöhnlichen Rasen, müssen diese Flächen nur ein- bis zweimal im Jahr gemäht werden. Dazu kommt ein Pflegegang im Sommer, bei dem unerwünschte Pflanzenarten gezielt herausgenommen werden.

Alternativ können Rasenflächen, die wenig genutzt werden, allmählich in Wildwiesen umgewandelt werden, indem man sie auch nur ein- bis zweimal im Jahr mäht und das Mähgut abfährt. Dadurch können Wiesenarten einwandern und die Artenvielfalt in den Freiflächen steigern.

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